Ach jetzt muss mal wieder die Pyramide herhalten, könnte man meinen. Und dann noch einen Regenbogen. Nichts wirklich Neues! Stimmt, das ist es auch nicht. Aber darum geht es auch nicht. Neues schaffen brauchen wir nicht und diesen Anspruch stellen wir auch nicht. Wohl ist es unser Begehren, das was ist, in nüchternem und klarem Denken aufzuzeigen. Die Ganzheitlichkeit unseres Seins zu entlarven ist sicher auch kein neuer Gedanke, aber wichtig ist das immer wieder neue Gebären des wachen Sehens. Das Dreieck, welches Mann, Frau und Kind, also die Familie symbolisiert, getragen von den vier Elementen Wasser, Wind, Erde und Feuer. Vier Dreiecke sind es die wir sehen, alle stehen auf dem, was Leben möglich macht. Viele Familien, so unterschiedlich sie auch sein mögen, getragen von den vier Grundsäulen. Die einen mehr von Wind und Wasser getragen, die anderen mehr von Erde und Feuer, aber dennoch sind es die Vier, die alle gleichermaßen tragen. Es ist dann auch zu erwähnen, dass im Alten Ägypten das Zeichen für die Unendlichkeit das Dreieck ist. Mann, Frau und Kind, das ewige Leben. Aber alles wäre nur halb, wenn es nicht das Bunte gäbe. Das Bunte, den Verstand der Liebe, das ewige Fließen, aus dem Schöpfung hervor geht. Den Bund von Himmel und Erde zeigt uns der Regenbogen. Der bunte Strahl, der uns die Verbindung vor Augen hält. Es sind die Farben, die uns gegeben sind. Mit denen wir und aus denen heraus wir gestalten und mischen dürfen. Es ist der Respekt und die Achtung, die wir den „Sieben-Säulen“ und dem Bunten, dem Göttlichen, entgegen bringen, die unsere Wahl auf Pyramide und Regenbogen hat fallen lassen.
Autor: Klaus Stumpf
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