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Therapie
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Definition Therapie
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Therapie beruht auf einer direkten oder indirekten Einwirkung des Therapeuten auf den Patienten.
Die Möglichkeiten der Einwirkung sind vielfältig: In der Chirurgie wird der Körper des Patienten mit Werkzeugen manipuliert (Operation). Die Innere Medizin stützt sich vorwiegend auf die Verabreichung von Medikamenten (Pharmakotherapie, Chemotherapie) oder die Entfernung von pathologischen Flüssigkeiten (Punktion von Aszites oder eines Pleuraergusses). Ferner gibt es Strahlentherapien (Radiotherapien) mit ionisierender Strahlung (v. a. gegen bösartige Tumoren) oder mit einzunehmenden bzw. eingebrachten, strahlenden Substanzen (Radioiodtherapie gegen einige Geschwülste der Schilddrüse, Kontaktbestrahlung von inoperablen Tumoren mittels implantierter Kapseln), aber auch Lichttherapien bei Hautkrankheiten oder Depressionen oder die Elektrokrampftherapie unter Kurznarkose zur Durchbrechung einer schweren Depression. Die Psychotherapie ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen mit Hilfe verschiedener Formen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Dazu zählen tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Ansätze ebenso wie Künstlerische Therapien (Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanztherapie). Hier in diesem Portal gehen wir nur auf die Psychotherapie ein.Achtung: Formal handelt es nicht um Psychotherapie wenn
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Hier mehr zur Psychotherapie
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Definitionen in Lexikas
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Berufsrecht
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Psychotherapie 1
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Psychotherapie 2
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Psychotherpie 3
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Rolle in den gesetzlichen Gesundheitssystemen
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Therapiearten und deren Gründer
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Therapieverfahren
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Verhältnis Therapeut und Klient
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Ein wichtiger Teil der meisten Therapien ist die Kommunikation zwischen Therapeut und Klient. Sie trägt dazu bei, dass die Behandlung den subjektiven Bedürfnissen des Patienten gerecht wird und verbessert die Möglichkeiten des Patienten, selbst auf einen günstigen Krankheitsverlauf hinzuwirken. Die psychiatrische Therapie stützt sich sogar vorrangig auf Methoden systematischer Kommunikation. Gewöhnlich muss die Wirksamkeit eines Therapieverfahrens einer Überprüfung nach wissenschaftlicher Methode standhalten können, um von der Medizin als anerkannt zu gelten (siehe auch: evidenzbasierte Medizin). Dennoch werden, vor allem außerhalb von Krankenhäusern und Arztpraxen, oft Methoden eingesetzt, die diese Anforderung nicht erfüllen. Siehe hierzu: Alternativmedizin, Naturheilkunde.
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Therapieformen
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Je nach Ziel und Zweck der Therapie stellt man weitere Adjektive hinzu: |
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kausal, wenn sie die krankheitserregende Ursache beseitigt oder dies zumindest anstrebt (also z. B. die verantwortlichen Bakterien einer bakteriellen Lungenentzündung direkt antibiotisch bekämpft) |
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symptomatisch, wenn sie sich lediglich auf das Lindern vorhandener Beschwerden und nicht auf die auslösende Ursache richtet (z. B. schleimlösende Hustenmittel bei akuter Bronchitis oder Asthma-Spray im Asthma-Anfall) |
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kurativ, wenn sie die Genesung des Patienten (von mindestens einer definierten Krankheit) zum Ziel hat |
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palliativ, wenn man gegen ein fortschreitendes Grundleiden nur noch krankheitsbegleitend Komplikationen vorbeugt oder lindert (z. B. operatives Wiederaufweiten der bösartig zugewucherten Atemwege bei Bronchialkarzinom zur besseren Atmung, aber ohne Absicht der vollständigen Heilung) |
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supportiv (oder unscharf adjuvant), wenn die unerwünschten Nebenwirkungen einer (meist antitumorösen) Behandlung behandelt werden (z. B. Brechreiz lindernde Medikamente bei Übelkeit durch zytostatische Chemotherapie) |
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kalkuliert, wenn es aus Erfahrung (z. B. unverhältnismäßiger Aufwand in der Allgemeinmedizin) oder bei akuter Lebensgefahr nicht praktikabel ist, eine gesicherte Diagnose anzustreben bzw. abzuwarten, und man gleich auf Verdacht beginnt zu behandeln (z. B. sofortige Gabe von Antibiotika bei Verdacht auf bakterielle Hirnhautentzündung) |
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elektiv, wenn der Zeitpunkt des Eingriffs relativ frei bestimmt werden kann (wie bei vielen ambulanten Operationen) |
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frustran, wenn sie vergeblich ist (z. B. frustrane Wiederbelebung) |
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prophylaktisch, wenn es die vorsorgliche Behandlung einer noch nicht ausgebrochenen, aber sicher oder doch wahrscheinlich zukünftig auftretenden Erkrankung ist (z. B. eine spezielle Diät schon vor Auftreten erster Symptome bei gewissen, in Routineuntersuchungen festgestellten angeborenen Stoffwechselkrankheiten: siehe Screening). |
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Therapie
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Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch http://de.wiktionary.org/wiki/Therapie
Bedeutungen: [1] Behandlungen bei einer Krankheit [2] Maßnahme gegen unerwünschte Zustände
Abkürzungen: Herkunft: vom griechischen θεραπεία (therapeía) = das Dienen, zu therapeúein: dienen, heilen, pflegen,
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Zitate
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* "Ich habe zwar wie die meisten Menschen im Musikgeschäft eine Therapie hinter mir, aber da wurde mir immerhin bescheinigt, frei herumlaufen zu dürfen." - Luci van Org, Stern Nr. 17/2008 vom 17. April 2008, S. 226 * "Jede Zeit hat ihre Neurose - und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie." - Viktor Frankl, Das Leiden am sinnlosen Leben, 1977, S. 11 * "Nachdenken ist die wirksamste Therapie gegen Vorurteile." - Ernst Ferstl, Wegweiser
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Weitere Definition von Therapie
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Therapie [griechisch] die, alle der Beseitigung oder Linderung von Gesundheitsstörungen und Krankheitszuständen dienenden medizinischen Maßnahmen. Während die spezifische Therapie möglichst gezielt auf die Krankheit abgestimmt ist (z. B. mittels Pharmako-, Strahlen- und chirurgischer Therapie), bedient sich die unspezifische Therapie allgemeiner heilungsfördernder Maßnahmen (z. B. physikalische, Ernährungstherapie). Die kausale Therapie ist gegen die Krankheitsursachen gerichtet, z. B. gegen Krankheitserreger; die symptomatische Therapie erstrebt eine Linderung der Beschwerden (z. B. Schmerzen, Fieber) und kann in Form der palliativen Therapie als einzige Behandlungsmöglichkeit bei unheilbaren Krankheiten eingesetzt werden. Quelle: http://lexikon.meyers.de/index.php?title=Therapie&oldid=143185
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Berufsrecht
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Psychotherapie wird in Deutschland ausschließlich von Psychologen, Ärzten oder Sozialpädagogen (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut) mit einer entsprechenden Zusatzausbildung sowie von Heilpraktikern für Psychotherapie durchgeführt.
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Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen
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Zweige des Baumes des Wissens
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Die Naturwissenschaftler kennt die Zweige des Baumes des Wissens, aber nicht seine Wurzel. Die Mystiker kennen die Wurzel des Baumes des Wissens, aber nicht seine Zweige. Die Naturwissenschaft ist nicht auf die Mystik angewiesen und die Mystik nicht auf die Naturwissenschaft - doch die Menschheit kann auf keine der beiden verzichten. (Fritjoy Capra) in seinem Buch "Das TAO DER PHYSIK" ISBN 3-502-67093-5
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