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Realitätserschaffung

Realitätserschaffung, Erwartungen und Beziehungen

Liebe Besucher!

Ich habe im Internet eine schöne Seite gefunden, die eine Botschaft zu den 3 Stichworten des Absatzes liebevoll und doch klar äußert. Der Text von der Besitzerin des geistigen Eigentums zur veröffentlichung freigegeben.

Realitätserschaffung, Erwartungen und Beziehungen

Erkenne, ob Du einen Menschen akzeptierst, weil er sich so verhält, wie Du es Dir vorstellst und versuche ebenfalls zu erkennen, welches Bild der Nächste in sich trägt. Denkt vielleicht Dein Partner, dass er sich so oder so verhalten muss, weil Du es so erwarten könntest, obwohl Du eine ganz andere Vorstellung hast? In Beziehungen zu unseren Mitmenschen verlaufen wir uns oftmals in einem riesigen Irrgarten. Erwache und erschaffe Dir Deine Realität. SEI, was und wie Du wirklich bist.

Menschen, die Dich so wie Du wirklich bist nicht akzeptieren, werden automatisch früher oder später sowieso Deinen Kreis verlassen. Das bedeutet, dass Du auch bereit sein solltest, diese Menschen loszulassen, wenn Du Deinen Weg gehen willst. Doch Menschen, die Dich wirklich lieben, werden Deine Entwicklung - immer - unterstützen. Mache Dir bewusst, dass Menschen, die Dich verlassen, wenn Du nicht ihrem Bild entsprichst, kein Verlust und Deinem selbst bestimmten Weg nicht förderlich sind. du willst schließlich nicht als Marionette geliebt werden, sondern als Du selbst.

So wie Susanne und Fred. Sie sind vor einigen Tagen zusammengezogen und haben den festen Willen, eine schöne Beziehung zu haben. Fred liebt seine Samstage auf dem Fußballplatz. Doch Susanne hat ihn noch nie begleitet. Fred nimmt daher an, dass Susanne Fußball nicht mag. Er beschließt also, seinen Fußballverein zu vergessen und fährt nun jeden Samstag mit Susanne zum Einkauf oder ins Grüne. Kurz sie unternehmen irgendetwas zusammen. Mit der Zeit jedoch wird er ziemlich unzufrieden und bemerkt, dass Susanne gar nicht so perfekt ist, wie er anfangs glaubte.

Susanne weiß nicht, was mit Fred los ist - er geht ihr mehr und mehr auf die Nerven und sie geht in eine Verteidigungshaltung. Er beginnt an ihr herumzunörgeln und herum zu erziehen. Sie verteidigt sich und beschimpft ihn immer öfter. Eines Tages, es ist gerade wieder Samstag und Fred hat überhaupt keine Lust mit Susanne etwas zu unternehmen. Ein Wort ergibt das andere und aus nichtigem Anlass explodiert Fred. Er verlässt türenknallend das Haus und wo landet er? - Natürlich auf seinem Fußballplatz. Endlich hat er wieder seine Welt, seine alten Kumpel nehmen ihn freudig auf und er fühlt sich pudelwohl. Auf der Heimfahrt überdenkt er sein Verhalten und beschließt mit Susanne zu reden, denn er erkennt, dass es so nicht weitergehen kann und, dass er sie wirklich liebt und nicht verlieren will, doch er will auch sich selbst nicht verlieren. Er will mit ihr über sein Bedürfnis nach anderen Menschen und seinem Hobby reden, wo er sich einmal wöchentlich so richtig austoben kann.

Doch er staunt nicht schlecht. Als er heimkommt, hat Susanne ihre Sachen gepackt und ist aus der Wohnung verschwunden. Seine Stimmung ist dahin und der Katzenjammer packt ihn. Er weiß überhaupt nicht, was eigentlich geschehen ist. Wegen so einem kleinen Streit kann sie doch die Beziehung nicht einfach hinschmeißen. Er hat doch immer alles für Susanne getan, ja sogar alles für sie aufgegeben. Jetzt war er nur ein einziges Mal auf dem Fußballplatz und schon verschwindet sie. Er wird wütend und fühlt sich sehr ungerecht behandelt.

Und Susanne? Sie sitzt bei ihrer Freundin und weint sich die Augen aus dem Kopf. Ihr ist völlig unklar, warum Fred sich so sehr zu seinem "Nachteil verändert" hat. Doch sie kann die Streitigkeiten und die Zurechtweisungen von ihm nicht mehr ertragen. Die Freundin erfährt von Susanne nach langem Zuhören, dass Susanne Fred zwar noch liebt, aber unter den gegebenen Umständen auf keinen Fall zu ihm zurückkehren wird.

Da tut die Freundin das einzig Vernünftige. Sie ruft Fred an, fragt ihn ob er Susanne wirklich liebt und als er das beteuert, bittet sie ihn zu einem Gespräch zu dritt. Nachdem Fred und Susanne eine Zeitlang mit Schuldzuweisungen und Vorwürfen verbracht haben, bittet die Freundin Fred zu erzählen, was denn aus seiner Sicht geschehen sei und offen über seine Empfindungen und Gefühle zu reden. Fred beginnt also über seine verdrängten Bedürfnisse und darüber, was er alles für Susanne getan und aufgegeben hat zu erzählen und wie sehr ihn das mehr und mehr belastet hat, weil er sie ja nicht verletzen wollte. Susanne staunt nicht schlecht. Sie wusste gar nicht, dass Fred ihr zuliebe sein Hobby aufgeben hatte. Sicher anfangs war sie ein wenig verwundert, dass er nicht mehr zum Fußball ging. Doch er hatte nie darüber geredet und sie wollte nicht fragen, weil sie fürchtete er habe sich mit seinen Freunden zerstritten. Sie wollte nicht in seine Privatsphäre eindringen.

Susanne erzählte nun ihrerseits, dass ihr diese Fahrten ins Grüne und Unternehmungen jedes Wochenende zuwider sind. Sie ist lediglich mitgefahren, um ihn nicht zu verletzen. Sie hätte Fred gern hin und wieder mal auf den Fußballplatz begleitet oder den einen oder anderen Samstagnachmittag mit einer Freundin oder ganz allein verbracht.

die meisten Missverständnisse in Beziehungen laufen aus genau den gleichen Gründen in ähnlicher Form tagtäglich ab. Jeder meint zu wissen, was der andere gern möchte und braucht; der andere braucht aber meist etwas ganz anderes und spielt das Spiel mit, weil er/sie den Partner nicht verletzen möchte. Durch die Unterdrückung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse ist das Scheitern einer solchen Beziehung vorprogrammiert.

Der Teufelskreis kann durchbrochen werden, wenn jeder Partner dem anderen offen seine Wünsche und Bedürfnisse vermittelt. Mit echten Gefühlen und Botschaften finden Menschen immer einen Weg in Harmonie und gegenseitiger Rücksichtnahme im mit- statt gegeneinander leben. Nur in einer solchen Beziehung ist es möglich, den Menschen und nicht seine Rolle zu lieben.

Beginne damit, Dich selbst zu lieben. Erkenne, dass Du so, wie Du bist, vollkommen bist. Du bist vollkommen für Deinen jeweiligen Erkenntnisstand. Alles, was Du heute als Wahrheit erkennst, konnte nur geschehen, weil Du Dich geöffnet hat. Du bist vollkommener Ausdruck der Göttlichkeit. Erkenne all dies auch immer wieder in Deinem Nächsten. Verwende die Möglichkeit des positiven Denkens für Dich selbst und andere. Sieh Dich immer als vollkommen an und übermittle genau dieses gedankliche Bild von Dir und Deinem Nächsten. Dann kannst Du bereits in einem Monat entscheidenden freudige Veränderungen in Deinem Umfeld erkennen.

Wenn Du all diese Dinge, die Du bisher in diesem Buch gefunden hast, und für Dich als wertvoll annehmen konntest, anwendest, dann wird in kürzester Zeit, Dein LEben vollkommener und glücklicher verlaufen, wahrscheinlich sogar besser, als Du es Dir jemals vorgestellt hast. Innerer und äußerer Reichtum wird Dein Leben bestimmen.

die Weisheit, dass wir alle eins sind, findet sich in vielen Büchern und Lehren. Doch erkennen wir, dass es Menschen gibt, die wir nur schwer um uns ertragen können, selbst dann nicht, wenn wir die besten Absichten haben und all das anwenden wollen, was wir bisher gelernt haben. Es gibt Sympathien und Antipathien. Der Mensch ist heute einfach noch nicht so weit, in der übergeordneten Liebe zu leben, dass wir wirklich jeden gleich bedingungslos lieben können. Wir können nur daraufhin arbeiten. Das ist erst möglich, wenn wir wirklich alle Schattenbereiche erkannt und bearbeitet haben.

Die Realität gestaltet sich oftmals gerade dann scheinbar gegen Dich, wenn Du damit beginnst, Dich auf Dich selbst zu besinnen. Es geschieht plötzlich alles Mögliche, das Dir scheinbar zeigt, dass die Lehren unrecht haben. Denn etwas zu lesen und als wahr und richtig zu erkennen, ist noch weit davon entfernt, die neu gewonnenen Erkenntnisse auch leben zu können. Auch die geistigen Helfer wissen um die Fallen der so genannten Wirklichkeit. Alle negativen Mächte erscheinen genau dann auf dem Plan, wenn du ausbrechen willst. Deine Gefühle werden verletzt, Du erkennst Deine mangelnde Kontrolle über Deinen Gefühlsbereich, reagierst unangemessen in vielen Situationen und verstrickst Dich wieder in neuen Schuldgefühlen, weil Du Dein Wissen nicht angewandt hast.

Das Wichtigste in diesen Fällen ist, dass du Dir immer und immer wieder selbst verzeihst. Es gibt keine Fehler im negativen Sinne. Freue Dich und liebe Dich dafür, dass Du erkennen konntest, wie sehr Du Dich wieder einmal von Deinen Gefühlen - meist handelt es sich um Ersatzgefühle - hast überwältigen lassen. Du bist auf dem besten Weg, Du selbst zu sein, wenn du erkennst, dass Deine Gefühle der Rebellion nicht zu Dir, sondern zu Deinem Ego gehören und Dir anerzogen sind. Dein universeller, göttlicher Wesenskern, Dein Höheres-Selbst, ist göttlich und immer in und bei Dir.

Du kannst lernen Deine zu kontrollieren oder besser gesagt zu transformieren. Zunächst einmal löse Dich von der Vorstellung, wenn du gelernt hast, Gefühle sind gut und müssen ausgelebt werden. Es ist sicherlich schädlich Gefühle zu unterdrücken, doch sie sind nicht automatisch gut und förderlich nur weil sie da sind.

Eine Emotion ist zunächst immer neutral. Ob sie als gut oder schlecht eingestuft wird, darüber entscheidet Dein Denken. Gefühle Deines Ego werden meist automatisch als schlecht bewertet, die Gefühle der Seele dagegen als gut, sofern sie ruhig und ausgeglichen sind. Das trifft aber auch nur insoweit zu, als sie Dir keinen Schmerz und kein Leid bereiten, weil ein neuer Entwicklungsweg beginnt.

Diese Pauschalierung stiftet oft mehr Verwirrung als Klarheit. Auch Gefühle Deines Ego können gut und nützlich sein. Angst ein Gefühl, das aus dem Ego kommt, kann Dein Leben retten. Sie kann Dich aber auch lähmen. Destruktive Gefühle sind immer ein Hilfeschrei Deiner Seele. Wenn Du zum Beispiel extrem ängstlich in Gegenwart anderer Menschen bist, dann kann das ein Zeichen sein, dass Du Angst vor dem Urteil Gottes oder Deines eigenen Hohen Selbst hast.

Bist Du eifersüchtig auf Deinen Partner, so bedeutet das oft, dass Du das Gefühl hast, von Deinem Hohen Selbst oder der universalen Energie zuwenig zu bekommen, nicht berechtigt zu sein oder Dein Hohes-Selbst gar zu verlieren. Mache Dir die Gefühlsmaschinerie bewusst. Bist du Dir der Liebe anderer Menschen sicher, und das kannst Du nur dann sein, wenn du beginnst, Dich selbst zu lieben, dann weißt Du, dass Dein Hohes Selbst ich liebt und Dich nie verlässt. Dann kannst Du auch Dinge und Menschen loslassen. Denn mir das, was Du wirklich loslassen kannst, wird bei Dir bleiben. Alles, was Du krampfhaft festhalten willst, wird Dich früher oder später verlassen.

Du musst Dein Hohes Selbst nicht festhalten. Es ist immer untrennbar mit Dir und Deinem Leben verbunden. Dein Hohes Selbst bist du, und alle "Hohen Selbst-Anteile" sind ebenfalls untrennbar miteinander verbunden. Daraus resultiert, dass wir letztendlich alle eine Einheit sind. Doch trotz dieser übergeordneten Einheit, stehen wir auf unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsstufen. Das heißt aber nicht, dass der eine besser, höher oder weiter wäre als ein anderer. Jeder Mensch steht genau an dem Platz, an den er/sie den größten Lernerfolg für das Hohes-Selbst-Kollektiv erreichen kann. So ist ein jeder, mag er in den Augen eines Bewertenden noch so schlecht sein, genau so, wie er ist, für seine Hohe-Selbst-Einheit der einzige Funke, der genau diese notwendige Erfahrung in diesem Augenblick einbringen kann.

Solange Du noch nicht gelernt hast, jeden, unabhängig davon, welche Schwingung er aussendet, überordnet und mit Liebe zu empfangen, solltest Du Dich nach Möglichkeit nur mit Menschen umgeben, in deren Gegenwart Du Dich wohl fühlst. Nur das sind die Menschen, die Dich augenblicklich fördern, weil sie Dich weder behindern noch mit ihrer schweren Schwingung auf ihre Schwingungsebene hinunterziehen können.

Eines Tages wirst Du gelernt haben, Schwingungen zu neutralisieren, mit Liebe angereichert an den Aussender zurückzuleiten und damit das Maß der Liebe auf diesem Planeten zu verstärken. doch bis dahin sorge für Dich. Sorge dafür, dass Du keine negativen Energien auffängst, die nicht zu Dir gehören. Du stellst es immer dann fest, wenn ein ungutes Gefühl in Gegenwarte eines andere von Dir Besitzt ergreift. Das sind Moment, die Dich blockieren und lähmen können. Wenn Du gelernt hast, durchlässig zu werden für die Sendungen anderer, dann kannst Du mit jedem Menschen in Kontakt treten und jeden Menschen so lieben, annehmen und lassen, wie er ist.

Jeder einzelne trägt die alleinige Verantwortung für sich und seinen Weg in sich, für sein Lernen, sein Leben und seine Entwicklung. Das universelle Gesetz der Resonanz wirkt immer. Du wirst immer wieder genau die Menschen anziehen, die mit Deiner Schwingung übereinstimmen und Dir Deinen Entwicklungsstand offenbaren. Wenn es Dir nicht gefällt, was Du siehst, dann bedenke, Du hast Dir Deine Realität erschaffen, und Du bist der einzige Mensch in Deinem Leben, der dafür die Verantwortung trägt und sie ändern kann.

Wenn du Deine Schwingung verfeinerst, weil Du die Lieben leben lernst, dann werden Dich die Menschen verlassen, die noch auf der alten Stufe weiterlernen wollen. Du hast Dir ein Spiel im Raum-Zeit-Gefüge ausgesucht. Das bedeutet, dass die Veränderung nicht sofort eintritt. Es kann also geschehen, dass Du Dich bereits weiterentwickelt hast, während zum Beispiel Dein Partner noch auf der alten Schwingungsebene weiterlernt. Obwohl ihr miteinander verbunden seid, siehst Du vielleicht keinen Ausweg aus der festgefahrenen Situation. Du weißt nur noch eins: Ihr passt nicht mehr zueinander.

Du kannst es jedoch aufgrund äußerer Umstände und Konventionen nicht ändern oder erlaubst es Dir nicht, Deinen Partner zu verletzen, indem du in Gesprächen Deinen Gefühlen Ausdruck verleihst. Du weißt aber auch, dass sich alles fügen wird, denn Gleiches zieht Gleiches an. Vielleicht bist Du zu ungeduldig? Vielleicht bist Du doch noch nicht so weit wie Du glaubst und in einer Phase der normalen spirituellen Arroganz - sie geht vorüber. Vielleicht ist es auch Eure Vereinbarung, diesem Partner bei seinem Lernschritt ein wenig behilflich zu sein, oder du erwartest in Erinnerung an andere Dimensionen, dass sich auch hier alles sofort verwirklicht.

Dann hast Du noch nicht gelernt, dass hier auf dieser Erde alles ein wenig Zeit benötigt. Ungeduld ist Ausdruck dessen, dass wir noch Erinnerungen haben an eine Zeit, in der jeder Gedanke, jedes Gefühl sich sofort verwirklichte. Jedoch käme das meist in unserem System einer Katastrophe gleich.

Erinnere Dich der vielen unbewussten Gedanken, die Du hegst und arbeite an Deiner Ungeduld. Geduld ist eine Tugend, die hier in diesem System von großem Nutzen ist. Im Falle der Ungeduld musst Du also nur abwarten, bis sich alles von allein regelt und weiter an Dir arbeiten. Nutze die Zeit, Dir Deinen Spiegel anzuschauen. Entweder Dein Partner ändert sich, so dass Eure Verbindung vielleicht dem Ende oder der Erfüllung entgegengeht, oder die Umstände ändern sich. Wenn Du die in diesem Kapitel vorgeschlagenen Übungen des Aussendens und Aufrechterhaltens positiver Bilder konsequent durchführst, dann muss sich alles zum Positiven wenden. Deine Intuition und Deine geistigen Begleiter werden Dir immer wieder Lösungsmöglichkeiten vorschlagen.

Achte auf die Hinweise Deiner weisen geistigen Führer und handle danach. Wenn du zwar Weisungen erhältst, aber selbst nichts unternimmst, in Erwartung dessen, dass die Zeit alles regelt, dann wird sich kaum etwas verändern. Handle nie nach dem Motto. "Ich leg die Hände in den Schoss und lass den lieben Gott einen guten Mann sein"... sondern immer nach dem Motto ....."Ich helfe mir selbst, dann hilft mir Gott". Du musst immer auch Deinen eigenen Anteil beisteuern, damit etwas geschehen kann.

Bist Du vielleicht unzufrieden mit Deinem Arbeitsplatz? Sagt Dir Deine innere Stimme immer und immer wieder, dass Du Dich umschauen solltest und einen anderen Arbeitsplatz suchen? Hast Du es schon einmal ausprobiert, eine Stellung zu finden, die besser zu Deiner neuen Schwingung passt oder sitzt Du untätig herum, erledigst unzufrieden Deine Arbeit und wartest darauf, dass ein Wunder geschieht? Es reicht meistens aus, Deine inneren Ratschläge zu befolgen und danach zu handeln, aber wenn nicht ebenfalls aktiv wirst und etwas unternimmst, um Deine Situation zu verbessern, dann kannst Du nicht erwarten, dass Dir die gebratenen Tauben von selbst in den Mund fliegen. Deine Geistführer legen sie Dir gern in den Schoß, aber mit den Händen zugreifen und hinein beißen, dass musst Du schon selbst erledigen.

Was bedeutet das nun im täglichen Leben? Wenn Dir Deine Intuition rät, einen bestimmten Weg einzuschlagen und Du nicht bereit bist, den ersten Schritt zu wagen, dann kannst Du auch nicht erwarten, dass sich für Dich etwas Entscheidendes verändert. Die Frucht liegt vor Dir, wenn Du diesen Weg mit Deinem Geistführer oder Schutzengel gehst. Du brauchst nur eines tun: das Alte loslassen und das Neue ergreifen. Die neue Chance wird sich Dir bieten, doch sie gelangt niemals von allein in Deine Hände. Die besten Ideen und Inspirationen nutzen gar nichts, wenn sie nicht weitergeführt und mit ihnen gearbeitet wird.

Bemerkst Du, dass ein anderer Mensch oder eine Situation Dich lähmt, dann musst du bereit sein, die Nähe dessen, was dieses Gefühl in Dir auslöst zu meiden. Du bist vielleicht noch nicht so weit, dass Du mit Energien spielen kannst. Denn Du hast noch nicht gelernt, dichtere Energien durch Liebe zu Dir selbst und zu Deinem Nächsten auszugleichen. Sie werden Dich immer wieder tangieren. Eines Tages hast du diese Lektion gelernt und dann kann jeder Mensch in Deiner Nähe in seiner Schwingung verbleiben ohne dich belastend herunter zu ziehen. Du wirst dann, wenn Du soweit bist, jedem Menschen helfen können, seine Schwingung zu verfeinern oder auch die positive Seite einer vermeintlichen Situation erkennen können.

Doch bis zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, dass Du Dich von belastenden Energiemustern distanzierst. Es ist ein wunderbarer Weg, Deine Kräfte und Energien zu erforschen. Wenn Du Deine eigenen Energien kennen lernst und als Deine identifizierst, dann bist du in der Lage zu unterscheiden. Du erkennst dann, wenn die Energie eines anderen Dich trifft. Du übernimmst nicht mehr die Gefühle anderer in dem Glauben, es seien die Deinen. Du kannst unterscheiden: Dieses Gefühl ist mein eigenes und jenes empfange ich von meinem Gegenüber.

Dann kannst du auch entscheiden, ob du Dich dieser Energie aussetzt und Dir ansehen, was sie mit Dir macht oder Du kannst Dich entziehen. du kannst an einen andren Ort gehen, selbst in Deinen Gedanken, wenn es sich um Arbeitskollegen oder Deinen Partner handelt. Du allein bist dann der Herr Deiner Entscheidungen. Mit dem Lebenspartner ist diese ebenso gut möglich, wie mit jedem anderen Menschen. Verlasse den Raum oder die Wohnung. Gehe in die Natur und tanke neue Energie, wenn etwas Dich zu erdrücken droht. Oder tue irgend etwas, was Dir Spaß macht. Lebst Du zum Beispiel mit Deinem Partner in ständigem Kleinkrieg, sei es jetzt verbal oder nonverbal - die Form des Krieges spielt keine Rolle - dann sage ihm oder ihr was Du fühlst, und gehe fort in einen anderen Raum oder in die freie Natur oder zu anderen Menschen, die Dich aufbauen können. Wenn Du dann zurückkommst, habt Ihr beide etwas Abstand gewonnen. Er/sie wird beginnen, Dich zu bewundern, weil Du die Situation souverän beherrscht. Die Folge davon wird sein, dass die Streitigkeiten abnehmen.

Wenn Du bemerkst, dass Deine Energie abnimmt, wenn Ihr zusammen seid, dann gehe erst einmal in Dich und frage Dich, was Du aus dieser Situation zu lernen hast. Befragen Deinen inneren Ratgeber. Frage ihn, wo du Dich selbst so schlecht behandelst, dass es Dir im Außen so widergespiegelt wird. Wenn Deine innere Stimme Dir jedoch mitteilt, dass Eure gemeinsame Zeit abgelaufen ist, dass Dein Partner/in vielleicht Deinen Weg blockiert und umgekehrt, und dass Ihr miteinander gelernt habt, was vereinbart war, dann wird es Zeit, Dich zu entscheiden ob du gehen willst, oder ob Du hier und jetzt beginnen willst, das bereits Erlernte in Deine jetzigen Beziehung zu integrieren.
Bitte um Hilfe und um das Aufzeigen eines Ausweges. Vielleicht ist es Dir aus bestimmten Gründen nicht möglich Deinen Partner zu verlassen, zum Beispiel aus Pflichtgefühl, Angst vor einer ungewissen Zukunft, oder Angst vor dem Alleinsein. Wenn Ihr Euch innerlich bereits sehr weit voneinander gelöst habt, dann ist vielleicht trotz allem die Trennung der bessere Ausweg. In diesem Fall wird Dein Geistführer Dir mit Sicherheit mehrere Lösungswege anbieten. Erhältst Du keine Vorschläge dieser Art, dann ist die Zeit oder dann seid Ihr noch nicht reif für eine Trennung. Dann habt Ihr beide an- und miteinander noch einiges zu lernen. Bitte trotzdem immer wieder um Rat und lerne aus der Situation, die sich Dir immer wieder stellt. Prüfe auch, ob du eine Trennung wünscht aus esoterischem Egoismus im Sinne von: "Jeder ist sich selbst der Nächste und verantwortlich für seine Realität, also muss er/sie selbst schauen wo er/sie bleibt." Diese Kälte ist in Esoterikerkreisen leider häufig anzutreffen. Wo die Liebe fehlt, ist Esoterik eine Falle.

Du kannst Deinem Partner und Dir selbst helfen, indem Du in ihm den göttlichen Kern siehst und dir immer wieder bewusst machst, dass Du auch für Deinen Nächsten die Verantwortung trägst. Jesus der Christus sagte: "Ein jeder trage des anderen Last." Diese Wahrheit sagt nur eins: nämlich, dass wir auch für den Nächsten die Verantwortung tragen und ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein in Liebe entwickeln sollen. Dies darf jedoch nicht dahin führen, dass Du Dich selbst blockierst. Ich weiß es ist nicht einfach. Auch Jesus wies seine Mutter ab, als sie ihn für sich zu Hause haben und damit von seiner Aufgabe ablenken wollte. Du kannst also Deine Beziehung als Übungsplatz betrachten. Wird es für Dich möglich, eine solcherart schwierige Beziehung für beide Seiten fördernd zu gestalten, dann steht Deinem Weg als Lichtarbeiter und Helfer und Wegweiser für die Menschheit nichts mehr im Wege.

Die Beziehung zu Lebensgefährten und Partnern ist und bleibt unser bester und intensivster Übungsplatz. Wenn der Wunsch nach Trennung nicht unumstößlich, intensiv und sicher aus Deinem Inneren aufsteigt, sondern immer noch die Hoffnung auf Besserung der Situation besteht, dann nimm die Herausforderung an und beginne damit, Deine Umwelt zuerst in dieser Zweierbeziehung zu gestalten, und zwar: ohne Bewertung und Vorwürfe. Setzt Euch miteinander oder jeder für sich selbst mit der Beziehung auseinander. Besucht miteinander Partnerschaftsseminare, Produktiv-Streitenlernen-Seminare (es ist wichtig sich richtig zu streiten) oder Selbstfindungskurse - wenn Euch danach ist. Lasst Euch von anderen Menschen helfen, wenn Ihr Eure Beziehung neu gestalten wollt. Andere Menschen mit Herzenswärme sehen meist sehr viel eher, in welchen Stricken Ihr Euch verfangen habt. Lernt, miteinander über Eure wirklichen Gefühle zu sprechen. fällst du oder fällt Dein Partner dann wieder zurück in altes Rollenverhalten, dann weise dich oder ihn liebevoll darauf hin und arbeit weiter an Deinem höheren Ziel. Fragt Euch, welches Ziel Ihr anstrebt und wo Ihr Euch gegenseitig unterstützen könnt.

Ich weiß, dass mein innerer Ratgeber mich niemals verlassen hat. Meine Fragen wurde immer liebevoll beantwortet, und ebenso wurden mir immer Lösungswege vorgeschlagen. So wird es auch Dir geschehen, wenn Du Dich an Deine höhere Führung wendest. Doch wie oft haben wir alle diesen Weg nicht einmal ansatzweise beschritten.

Vielleicht liegt hier die Ursache für sehr viel Schmerz in Deinem Leben. Wir möchten Dir gern helfen, diesen Schmerz in Zukunft zu vermeiden, ein Schmerz, der oftmals daraus resultiert, dass Du zwar auf Deinen innere Stimme, jedoch auf die falsche Stimme reagiert hast. Lerne, Deine inneren Stimmen zu unterscheiden. Hier sind wir nun beim Thema channeln angelangt. Du fragst Dich vielleicht, was das alles mit channeln zu tun hat. Meine geistigen Freunde sind Mitautoren dieses Buches, und darum gehe ich davon aus, dass der gesamte Aufbau in Bezug auf das Unterthema seine Richtigkeit hat. Die Entscheidung, niemals wieder in die geistige Welt vorzudringen, resultierend aus der Verfolgung in vergangenen Inkarnationen, schlummert noch in vielen Unterbewusstseinen. Nicht allein der Verstand kann diese Entscheidungen revidieren. Du kamst in diese Welt um Wegweiser für die Menschheit der Wendezeit zu sein und schleppst im Unterbewusstsein diese alte Entscheidung durch Dein Leben. Immer noch glaubt vielleicht Dein Unterbewusstsein, dass es Dich umbringen wird, wenn Du den Kontakt mit der geistigen Welt ausbaust. Du hast vielleicht Dein Leben lang Deinen inneren Stimmen nicht richtig zugehört. Hast sie vielleicht gar nicht wahrnehmen wollen. Wie ist es heute?

Heute ist Dein Unterbewusstsein vielleicht ziemlich beleidigt. Wenn Du jetzt beschlossen hast, Deiner geistigen Führung zu lauschen, dann wird diese Stimme durch Dein Unterbewusstsein gefiltert. Du hast es oftmals enttäuscht, indem Du sagtest: "Oh, wenn ich jetzt nur wüsste, was zu tun ist, dann würde ich dies oder jenes tun!" Dein Unterbewusstsein lies die Stimmen durch und du hast sie oftmals ignoriert. Oder Du hast sie befolgt, aber Dir dieses oder jene Gute nicht mehr gegönnt. Du hast Dein Dir selbst gegebenes Versprechen vergessen. Dein Unterbewusstsein ist wie ein trotziges kleines Kind mit starkem Verantwortungsbewusstsein geworden.

Zum einen hast Du oft Dein Wort gebrochen und es verletzt, zum anderen glaubt es, dass Du, wenn du Dich zu sehr Deinem Geistführer öffnest, gefoltert und getötet wirst. Es kann nicht differenzieren. Es handelt emotional und unlogisch. Du hast den Mechanismus sicherlich verstanden. Erkenne es an als Dein eigenes inneres Kind, als Teil von Dir, den Du lieben musst. Begegne Deinem Unterbewusstsein in der Meditation und stelle es Dir vor als Dein inneres kleines Mädchen oder Jungen. Bringe Dich sanft, liebe- und verständnisvoll mit ihm in Verbindung. Behandle es auch wie ein Kind. Den Trotz eines Kindes kannst Du nicht durch weitere Forderungen brechen. Nur mit Liebe und sehr viel Verständnis wird dieses Kind langsam Vertrauen zu Dir fassen. Rede mit ihm und erkläre ihm, dass du erkannt hast. Erzähle ihm, was Euer Gegeneinanderarbeiten aus Deinem oder besser aus Eurem Leben gemacht hat. Lass auch Dein Kind Dir erzählen, was es fühlt. Rede mit ihm solange, bis das trotzige Gesichtchen sich in ein Lächeln verwandelt. Du findest die Meditation unter den Visualisierungen, die dich und Dein Unterbewusstsein - Dein inneres Kind - zur Einheit werden lässt.

Originaltext und noch mehr in http://www.omkara.de/beziehungskrise.htm




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